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Ebensee


Verleihung des Marktwappens durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 25. April 1929. - Das Wappen wurde faktisch - allerdings unrechtmäßig - seit dem Jahre 1919 von der Ortsgemeinde in einer Stampiglie mit der Umschrift GEMEINDEVORSTEHUNG EBENSEE verwendet. Auch die 1920 von der Gemeinde Ebensee ausgegebenen Notgeldscheine zu 10, 20 und 50 Heller zeigen bereits dieses Wappen. - Die seit den fünfziger Jahren verwendeten Gemeindestempel zeigen das Wappen entgegen dem bindenden Verleihungstext ohne den Balken mit den ineinander gelegten Händen! Bereits bei der Vorlage des Wappen-Entwurfes zur Erlangung der Verleihung wurde sowohl vom Oö. Landesarchiv wie von der Gratialregistratur des Bundeskanzleramtes eine Vereinfachung des Wappens - ohne Erfolg - empfohlen. - Genehmigung der vom Gemeinderat am 13. April 1971 festgelegten Gemeindefarben durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 24. Mai 1971.


Die Tanne deutet auf die umfangreiche Forstwirtschaft in der Gemeinde, Wasser und Berg kennzeichnen die Lage am Traunsee mit dem am gegenüberliegenden Ostufer markant aufragenden, 1691 m hohen Traunstein; Salzstöcke und Haue sind Zeichen der Salinenindustrie; Ebensee entstand als eigentliche Ortschaft erst durch die Errichtung des Pfannhauses (1604/07) auf ehemaligem Seeboden und besitzt heute mit der 1979 in Betrieb genommenen Anlage der Österreichischen Salinen-AG in Steinkogl das größte Salzerzeugungswerk Europas. Der "brüderliche Handschlag" symbolisiert den Gedanken der freundschaftlich verbundenen Solidarität der Arbeiterbewegung. - Entwurf des Wappens: Ernst Krahl, Wien

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