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Bad Ischl


Der Gebrauch eines Marktwappens ist erstmals durch den Siegelabdruck auf einer Urkunde vom 8. Juni 1469 erwiesen; die Umschrift und das Wappenbild sind leider nicht erkennbar. - Mit Urkunde vom 10. März 1514 bestätigte Kaiser Maximilian I. das von seinem "lieben Herrn vnd Vatter Kayser Friderichen" verliehene Wappen, dessen Verbriefung durch eine Feuersbrunst [1490] im Marckht zu Yschl verlorengegangen war: "... ain Gelben Schildt, im grundt desselben drey Swarz perge, darauf steendt ain Falbe Gembs, mit aufgereckhten Oren, vnnd hinder sich gekrumbten naturlichn Hornern, mit dem ain hindern Fueß auf dem hindern, vnnd mit dem andn hindern vnd zwaien vordern Fuessen auf dem mittern berg steendt zum Schridt geschickht, Vnnd auf dem Dritten vnd vordern perg steendt ain Aschpawm mit seinen gruenen löbern". - Die mit Dekret vom 29. Mai 1940 durch den Reichsstatthalter von Oberdonau auf Grund der damals gültigen Deutschen Gemeindeordnung verfügte Stadterhebung Bad Ischls brachte keine Änderung des bis dahin geführten Gemeindewappens. - Beurkundung der Stadterhebung mit Wappenbeschreibung und Genehmigung der vom Gemeinderat am 24. Februar 1964 festgesetzten Gemeindefarben durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 28. März 1966.


Die Gemse deutet auf die Hochwildjagd in den nahen Bergrevieren, der Baum soll an den ehemaligen großen Eschenwald im Ischler Tal erinnern.

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