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Gunskirchen

Wappen der Gemeinde GunskirchenGemeindewappen: In Gold ein schwarzer, mit einem goldenen Pflug belegter Schrägbalken, begleitet von zwei roten Zahnrädern. Gemeindefarben: Rot-Gelb-Schwarz

Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 10. Juni 1969 festgesetzten Gemeindefarben durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 14. Juli 1969. - Die 1988 erfolgte Erhebung zum Markt brachte keine Änderung des Gemeindewappens und der Gemeindefarben.

Der Pflug im schwarzen Schrägbalken ist das Familienwappen der Pflügl, kann aber auch allgemein als Symbol für die Landwirtschaft gelten. - Die Tellerzahnräder weisen auf den industriellen Charakter der Gemeinde in der heutigen Zeit. - Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz

Bürgermeister seit 
Steinwendtner Matthias01.01.1850
Biringer Johannes Pühringer29.03.1861
Steinhuber Matthias15.07.1864
Bauer Josef05.08.1867
Erbler Johann24.07.1870
Ortmayr Philipp14.07.1873
Vorarberger Johann01.01.1875
Erbler Johann14.06.1876
Steinhuber Josef10.06.1879
Fuchsberger Johann07.06.1882
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Legende

*1geschäftsführend / provisorisch
*2erst provisorisch, dann gewählt
*3gewählt, aber nicht angenommen
00.00.0000Datum unbekannt
01.01.genaues Datum unbekannt
(....)Wiederwahl
Name Gründung 
FF Fernreith19.09.1911
FF Gunskirchen01.01.1888
Zeilen: 2
Name Gründung 
VerschönerungsV Gunskirchen13.12.1912
Zeilen: 1
Name Gründung 
Gewerbl. UV Selbsthilfe OÖ u.Sbg (OGr) Gunskirchen27.03.1907
Zeilen: 1
Name Gründung 
V Erhaltung Kleinkinderbewahranstalt Gunskirchen06.02.1903
Zeilen: 1
Name Gründung 
RindviehversicherungsV Gunskirchen28.10.1901
PferdeversicherungsV Gunskirchen21.09.1899
Zeilen: 2
Name Gründung 
MilitärveteranenV Reichsbund Gunskirchen28.07.1907
Zeilen: 1
Name Gründung 
GesangsV Gunskirchen28.03.1882
Zeilen: 1
Name Gründung 
BrandV Gunskirchen (Feuerversicherungsassekuranz)14.11.1842
Zeilen: 1
Gunskirchen (siehe auch Edt bei Lambach)


Gedenkstätte KZ Gunskirchen

Ort: Kreuzung Salzburger Bundesstraße B1/Lambacher Gemeindestraße, MG Gunskirchen
Art des Denkmals: Kleindenkmal
Betreuung des Kleindenkmals: Bundesministerium für Inneres, Abt. III/12, A-1014 Wien, Herrengasse 7, Tel. ++43 1 53126-0
Anreise: Individualverkehr: Bundesstraße B1 von Wels in Richtung Lambach bis Kreuzung B1/Lambacher Gemeindestraße; öffentlicher Verkehr: Buslinie Wels-Lambach, Haltestelle Gunskirchen

Kurzgeschichte: 1981 errichtete das Innenministerium das Kleindenkmal an der Bundesstraße B1 (Enthüllung am 15.11.1981), um auf das seinerzeitige Konzentrationslager hinzuweisen.

Quelle: Archiv BM für Inneres, Abt. III/7, Bestand 3524, Denkmal Gunskirchen (ganzer Faszikel)


aufgelassene Grabstätten

Ort: Flurbestattung, Friedhof MG Gunskirchen (?)
Opfer: 25 Opfer des KZ Gunskirchen in einem Massengrab, 2 weitere in Einzelgräbern; die Opfer, etwa zur Hälfte ungarische Juden, waren nicht identifiziert
Auflösung: 1948, Umbettung der in Einzelgräbern auf offener Flur bei Strass / MG Gunskirchen liegenden zwei Opfer nach Stadtfriedhof Linz-St. Martin; Auflösung des Massengrabes unbekannt
Quellen: OÖLA, jüd. Gräber; ebenda, Identifizierung; ebenda, Faszikel 1949, Umschlag 20/49, Umbettung 2 KZ-Häftlinge; ferner Archiv BM für Inneres, Abt. III/7, Bestand 3522, Umbettungen



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